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Flybat Battery Monitor FAQs

Sie haben Fragen zur Flybat Battery Monitor App?

Wir haben einige FAQs für Sie zusammengestellt, die Ihnen die bei der Nutzung unserer Flybat Battery Monitor App und den Flybat LiFePO4 Batterien helfen soll. Wenn Sie dennoch eine weitere Frage haben nutzen Sie gerne folgendes Kontaktformular.

Grundlagen, Begriffe & Zertifikate

Was bedeutet DIN-Norm bei FLYBAT Batterien?

Bezieht sich bei unseren FLYBAT Batterien vor Allem auf die Kastengröße. Wird oft mit „H“ oder „L“ plus einer Zahl dargestellt. Kann genauen Maße können anhand einer offiziellen Tabelle nachgelesen werden. Beispiel: H8/L5 bedeutet der Batteriekasten hat eine Länge von 353mm. Breite (175mm) und Höhe (190mm) sind ebenfalls genormt.

Was bedeutet LiFePO4?

Li = Lithium, Fe = Eisen, PO4 = Phosphat – also Lithium-Eisen-Phosphat.

Was ist PCM?

Das Protection Circuit Module schützt die Batterie vor Überladung und Tiefentladung.

Was ist BMS?

Das Battery Management System steuert Lade- und Entladeströme und überwacht die Zellspannungen.

Was ist Balancing?

Ausgleich der Zellspannungen, damit alle Zellen auf gleichem Niveau sind. Hier wird oft zwischen passivem und aktivem Balancing unterschieden.

Was ist Passives Balancing?

Beim passiven Balancing wird überschüssige Energie einzelner Batteriezellen als Wärme an Widerständen abgegeben. Diese einfache und günstige Methode ist allerdings ineffizient, da sie Energie verschwendet, eignet sich aber für geringe Zellspannungsunterschiede und ist in vielen Standard-BMS-Systemen verbreitet.

Was ist Aktives Balancing?

Beim aktiven Batterie-Management wird überschüssige Energie effizient von vollen zu leeren Zellen übertragen. Das spart Energie, beschleunigt das Balancing und erhöht die Akku-Lebensdauer. Diese Technik ist komplex und teuer und wird vor allem in hochwertigen oder großen Batteriesystemen genutzt.

Was ist ein MPPT-Solarregler?

Effizientester Solarladeregler, holt maximale Leistung aus Panels.

Was ist ein PWM-Solarregler?

Einfache, weniger effiziente Variante – für LiFePO4 weniger geeignet.

Was ist ein Wechselrichter?

Wandelt (meist) 12 V Gleichspannung in 230 V Wechselspannung.

Was ist Reiner Sinus?

Saubere 230V Spannung, geeignet für empfindliche Verbraucher.

Was ist SOC (State of Charge)?

Aktueller Ladestand des Akkus in Prozent.

Was ist SOH (State of Health)?

Gesundheitszustand der Batterie bezogen auf die ursprüngliche Kapazität.

Was ist C-Rate?

Kennzahl für Lade- oder Entladestrom relativ zur Akkukapazität.

Was ist eine AGM Batterie?

Bleiakku mit Glasfaservlies – robust, aber schwer.

Was ist eine Gel Batterie?

Sehr langlebiger Bleiakku, jedoch niedrige Ladeleistung.

Was ist Autarkie?

Unabhängigkeit vom Landstrom.

Was ist ein CEE-Stecker?

Campingstecker – meist für 230V Anschlüsse.

Was ist ein Mover?

Motorunterstütztes Rangiersystem für Caravans.

Was ist ein Elektroblock (E-Block)?

Zentrale Stromverteilung und Ladeeinheit im Caravan.

Was ist ein Trennrelais?

Verbindet Starter- und Aufbaubatterie bei älteren Fahrzeugen.

Was ist Kabelquerschnitt?

Bestimmt maximalen Strom für sicher benutzbare Leitungen.

Was ist IP-Schutzklasse?

Schutzgrad gegen Wasser und Staub.

Was bedeutet „CE“ Conformité Européenne?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass unsere FLYBAT LiFePO4 Batterien alle geltenden EU-Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltanforderungen erfüllen. Dazu zählen unter anderem elektrische Sicherheit, EMV-Richtlinien und die Anforderungen der EU-Batterieverordnung. Die CE-Kennzeichnung ist verpflichtend für das Inverkehrbringen in der EU.

Was bedeutet „DoC“ Declaration of Conformity?

Die EU-Batterieverordnung schreibt vor, dass für jede Type eine separate DoC erstellt werden muss. Hintergrund ist, dass jede Type spezifische elektrische, mechanische und sicherheitsrelevante Eigenschaften hat.

Was bedeutet “MSDS” Material Safety Data Sheet?

Das Material Safety Data Sheet (MSDS) enthält sicherheitsrelevante Informationen zu Gefahren, Transport, Lagerung und Verhalten im Schadensfall. Es wird u. a. für Speditionen, Gefahrgutabteilungen, Rettungsdienste und Versicherungen benötigt.

Was bedeutet “UN38.3”?

Das UN38.3-Zertifikat bestätigt, dass die Batterie alle vorgeschriebenen Transporttests für Lithiumzellen und -batterien bestanden hat. Ohne gültigen UN38.3-Test darf keine Lithiumbatterie transportiert, verschickt oder importiert werden.

Was bedeutet “EMV” Elektromagnetische Verträglichkeit?

EMV steht für elektromagnetische Verträglichkeit. Die Prüfung bestätigt, dass die Batterie keine unzulässigen elektromagnetischen Störungen verursacht und selbst nicht durch äußere Störeinflüsse beeinträchtigt wird. Für LiFePO4-Batterien mit aktiver Elektronik (BMS) ist dies besonders wichtig.

Was bedeutet “OfH” Organisation für Herstellerverantwortung?

Als Mitglied der OfH RLG Systems AG erfüllen wir unsere gesetzliche Produktverantwortung im Rahmen der EU-Batterieverordnung. Dazu gehören Rücknahme, ordnungsgemäße Entsorgung, Berichterstattung und Registrierung. Für unsere Kunden bedeutet dies: alle gesetzlichen Anforderungen bezüglich Batterie-Rücknahme und Umweltverantwortung werden durch uns ordnungsgemäß erfüllt.

Welche Funktionen hat der LCD-Display auf der Batterie?

Unser neuer LCD Display liefert zuverlässig einen Überblick zu Ladezustand, Spannung, Temperatur, sowie Energie Ein,- und Ausgang der Batterie.

Wofür ist der Druck-Knopf auf der Oberseite der Batterie?

Das Betätigen des Druckknopfs gibt die Entladung der Batterie frei. In aktivem Zustand leuchtet der Rand des Knopfes grün. Eine deaktivierte Entladung ist beim Einbau der Batterie zur Vermeidung von Funkenbildung, sowie beim Überwinter oder längeren Standzeiten zur Vermeidung von „Kriechströmen“ wichtig.

Wie Pflege ich meine FLYBAT LiFePO4 Batterie?

Für die Lagerung der FLYBAT LiFePO4-Batterien wird ein Temperaturbereich zwischen 0 °C und +25 °C empfohlen. Die Batterien zeichnen sich durch eine äußerst geringe Selbstentladung aus, daher ist der Anschluss einer Ladeerhaltung grundsätzlich möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Es wird empfohlen, den Ladezustand der Batterien etwa alle drei Monate zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuladen.

Ist der Einbau der Batterie lageunabhängig?

Lithiumbatterien dürfen stehend oder liegend gelagert werden. Sorgen Sie für mindestens 10 cm Abstand zu allen Seiten und oben. Nicht in enge Fächer einbauen – Überhitzungsgefahr!

Welche Verschaltungen sind mit meinen FLYBAT LiFePO4 Batterien möglich?

Bei 12 Volt Batterien serielle und parallele Schaltungen mit jeweils 4 Batterien möglich.

Was muss ich bei der Parallel Verschaltung beachten?

Unbedingt die Überkreuz-Verschaltung anwenden! Den Plus-Pol der einen Batterie und den Minus-Pol der anderen Batterie als Anschluss für das Ladegerät und alle Stromabnehmer nutzen.

Was ist ein LiFePO4-Akku und warum eignet er sich für Caravans?

LiFePO4-Akkus sind Lithium-Eisenphosphat-Batterien mit hoher Sicherheit, langer Lebensdauer und geringem Gewicht – ideal für mobile Anwendungen wie Caravans.

Welche Vorteile haben LiFePo 4 Batterien?

Die LiFePO4-Batterien eignen sich vielseitig als Versorgungsbatterie und bieten eine konstante Leistung ohne Memory-Effekt, selbst bei Entladung. Im Vergleich zu Bleibatterien mit gleicher Kapazität sind sie über 50 % leichter und kompakter. Ein integriertes intelligentes Batteriemanagementsystem (BMS) sorgt mittels aktivem Zellenausgleich für eine stabile Ladung und Entladung sowie erhöhten Wirkungsgrad. Die Batterien können in einem Temperaturbereich von –20 °C bis +60 °C betrieben werden. Bei 12-Volt-Ausführungen ist es möglich, jeweils vier Batterien seriell oder parallel zu verschalten. Dank des robusten ABS-Gehäuses sind sie mechanisch widerstandsfähig und rüttelfest. Das Sortiment umfasst Kapazitäten von 75 Ah bis 300 Ah. Sämtliche „Plus Typen“ verfügen über eine integrierte Heizung, die ein Laden und Entladen selbst bei Temperaturen bis –20 °C ermöglicht.

Was sind die Anwendungsbereiche der FLYBAT LiFePO4 Batterien?

Die FLYBAT LiFePO4 Batterien sind für den Versorgungsbetrieb und für kurzfristige Hochstromanwendungen gebaut. Nicht als Starterbatterie verwenden!

Können Standard Blei-Säure Batterien 1:1 durch FLYBAT LiFePO4 Batterien ersetzt werden?

Ja, ein 1:1 Austausch ist jederzeit möglich. Durch die DIN-Gehäuse passen die Batterien in die vorhandenen Vorrichtungen. Die Ladeeinrichtungen für Blei-Säure Batterien sind für das Laden von FLYBAT LiFePO4 Batterien geeignet. Bei AGM ohne Änderung der Ladestruktur. Eine Ladung durch die Lichtmaschine ist jederzeit möglich. Die Verwendung von Ladeboostern stellt kein Problem für die FLYBAT LiFePO4 Batterien dar.

Benötigt ein LiFePO4 ein BMS (Battery Management System)?

Ein Batteriemanagementsystem (BMS) ist für LiFePO4-Batterien unerlässlich. Es schützt vor Überladung, Tiefentladung und Überhitzung und sorgt für Zellbalancing, was die Lebensdauer erhöht. Das BMS ist in jeder FLYBAT LiFePO4 Batterie integriert und überwacht den Lade- und Entladevorgang sowie das Gleichgewicht der Zellen. Dadurch läuft die Batterie effizient und sicher, besonders bei mobilen Anwendungen.

Ist LiFePO4 sicherer als andere Lithium-Technologien?

Ja, es ist thermisch stabil und praktisch nicht brennbar – ideal für Wohnmobile.

Wie lange hält ein LiFePO4-Akku?

Typisch 3.000–6.000 Zyklen, entsprechend 10 Jahre, je nach Nutzung kann dieser Wert variieren

Können LiFePO4-Akkus parallel oder in Serie geschaltet werden?

Ja, es können bis zu vier Flybat LiFePO4 Akkus parallel oder seriell verschaltet werden.

Kann ein Wechselrichter am LiFePO4 betrieben werden?

Ja, LiFePO4 liefert hohe Ströme und ist ideal für Wechselrichteranwendungen.

Was ist vor dem Einbau / der Inbetriebnahme zu beachten?

Bevor Sie die FLYBAT LiFePO4 Batterie einbauen oder in Betrieb nehmen, sollte diese vollständig aufgeladen werden. Falls mehrere Batterien in Reihe oder parallel geschaltet werden, ist es wichtig, jede einzelne Batterie vorab separat komplett zu laden.

Die Zellspannungen sind sehr unterschiedlich – ist das normal?

Wenn die Zellspannungen stark voneinander abweichen, deutet das auf ein Ungleichgewicht im Akku hin. Dies ist nicht normal, kann jedoch durch eine vollständige Aufladung korrigiert werden, da das BMS erst am oberen Ladeende aktiv balanciert und die Spannungen wieder angleicht.

„Hilfe, meine Batterie lädt nicht mehr und schaltet sich nicht mehr ein!“ Was tun?

Der Grund hierfür ist meistens, dass das Batteriemanagementsystem (BMS) den Unterspannungsschutz aktiviert hat. Dies geschieht, wenn der Akku vollständig entladen ist oder ein Fehler aufgetreten ist, der das BMS dazu veranlasst hat, die Batterie abzuschalten. Damit das BMS den Betrieb der Batterie wieder zulässt, muss an den Batteriepolen Strom anliegen. Dies lässt sich am zuverlässigsten erreichen, indem man den Motor startet, sodass die Lichtmaschine Strom liefert. Viele moderne Smart-Ladegeräte, die über den Landstrom betrieben werden, beginnen jedoch erst mit dem Laden, wenn sie eine Mindestspannung an der Batterie erkennen. Da sich die Batterie aber im Schutzmodus befindet und keine Spannung ausgibt, funktioniert diese Methode in der Regel nicht. Die Lösung: Schließen Sie ein herkömmliches 12V-Ladegerät an, bis das BMS die Batterie wieder freigibt, oder starten Sie den Motor, um das BMS über die Lichtmaschine zu aktivieren.

Was passiert, wenn der LiFePO4 voll ist?

Das BMS schützt vor Überladung; keine dauerhafte Erhaltungsladung nötig.

Der Akku wird nie ganz voll – wieso?

Wenn ein LiFePO4-Akku nicht vollständig geladen wird, liegt das oft an falsch eingestellten Ladegeräten oder an einer zu niedrigen Umgebungstemperatur. Abhilfe schafft die korrekte Einstellung des Ladegeräts auf ein Lithium-Profil mit einer Ladeschlussspannung zwischen 14,2 V und 14,6 V sowie das Laden des Akkus in einer Umgebungstemperatur über 0 °C

Der Akku wird warm, obwohl es draußen unter 0 °C hat – warum?

Ursachen für eine Erwärmung des Akkus können hohe Entladeströme, eine erhöhte Umgebungstemperatur sowie die Alterung der Zellen durch wiederholte Über- oder Tiefentladung sein. Es ist jedoch zu beachten, dass eine gewisse Wärmeentwicklung während des Lade- und Entladevorgangs sowie durch das BMS (Batteriemanagementsystem) völlig normal ist.

Bluetooth & App

Was zeigt die FLYBAT App an?

Die wichtigsten Anzeigen und Parameter einer Batterie umfassen die Batteriekapazität, die in Amperestunden (Ah) angegeben wird und beschreibt, wie viel Energie gespeichert werden kann. Die Batteriespannung wird in Volt (V) gemessen und gibt die elektrische Spannung zwischen den Polen der Batterie an. Die Batterieleistung, ausgedrückt in Ampere (A), zeigt den aktuellen Stromfluss an. Zusätzlich werden der Ladezustand (State of Charge, SOC) sowie der allgemeine Batteriezustand (State of Health, SOH) überwacht, um den aktuellen Energiegehalt und die Lebensdauer der Batterie einzuschätzen. Die Zellspannung pro Zelle, ebenfalls in Volt (V), gibt Auskunft über die Spannung einzelner Batteriezellen. Die Anzahl der Zyklen informiert darüber, wie oft die Batterie bereits geladen und entladen wurde. Schließlich ist die aktuelle Zelltemperatur ein wichtiger Wert, da er die thermischen Bedingungen innerhalb der Batterie widerspiegelt und die Betriebsfähigkeit beeinflussen kann.

Zeigt meine FLYBAT App auch seriell oder parallel verschaltete Batterien an?

Die FLYBAT APP (2. Generation) bietet die Möglichkeit, mehrere der entsprechend verbundenen Batterien automatisch über Bluetooth mit der APP zu verbinden und erkennt automatisch eine serielle oder parallele Schaltung der Batterien. Alle Daten werden automatisch hochgerechnet.

Wo finde ich die App?

Die FLYBAT APP findet man im App Store für iOS und im Google Play-Store für Android, jeweils kostenlos zum Download.

Meine Batterie wird in der App nicht angezeigt – was tun?

Mögliche Ursachen dafür, dass die Batterie in der App nicht angezeigt wird, sind ein deaktiviertes Bluetooth oder eine ausgeschaltete Standortfunktion, fehlende App-Berechtigungen oder ein Akku, der sich im Energiesparmodus befindet oder sehr schwach geladen ist. Um das Problem zu beheben, sollten Sie sowohl Bluetooth als auch die Standortfunktion aktivieren und darauf achten, dass sich das Smartphone maximal fünf Meter von der Batterie entfernt befindet. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Berechtigungen der App zu überprüfen, den Akku kurz aufzuladen oder zu entladen sowie das Smartphone beziehungsweise die App neu zu starten.

Was muss ich bei der Installation der App auf dem Endgerät beachten?

Bitte unbedingt bei der Installation die Standortfreigabe für die App erteilen, da sonst über Bluetooth keine Verbindung zu den Batterien hergestellt werden kann.

Verbindung klappt, aber es werden keine Werte angezeigt – warum?

Ein temporärer Kommunikationsfehler kann dazu führen, dass die Verbindung zwischen Batterie und Smartphone unterbrochen wird. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Batterie kurzzeitig vom System zu trennen und anschließend wieder zu verbinden. Zusätzlich sollte das Smartphone neu gestartet und geprüft werden, ob eine App-Aktualisierung zur Behebung des Problems beitragen kann.

Die App friert ein – was tun?

Beenden Sie die App vollständig und öffnen Sie sie anschließend erneut. Löschen Sie gegebenenfalls den Cache oder installieren Sie die App neu. Stellen Sie außerdem sicher, dass das Betriebssystem Ihres Smartphones auf dem neuesten Stand ist.

Die App zeigt falsche Werte an – warum?

Es gibt verschiedene Gründe, warum die App falsche Werte anzeigen kann. Dazu zählen unter anderem Fehler bei der SOC-Kalibrierung, lose oder korrodierte Batteriepole, eine veraltete App-Version oder extreme Temperaturen. Um diese Probleme zu beheben, empfiehlt es sich, einen vollständigen Lade- und Entladezyklus von 0 bis 100 % durchzuführen, die Batteriepole zu reinigen und auf festen Sitz zu prüfen, die App neu zu installieren oder zu aktualisieren sowie darauf zu achten, dass die Batterie im empfohlenen Temperaturbereich betrieben wird.

Kapazität & Leistung

Was ist Kapazität?

Die Energiemenge, die ein Akku abgeben kann.

Meine Batterie bricht unter hoher Last zusammen – warum?

Wenn eine LiFePO4-Batterie unter hoher Last einbricht, liegt das typischerweise daran, dass entweder die angeschlossene Last den spezifizierten Grenzwert überschreitet, schlechte Verbindungen oder ein zu kleiner Kabelquerschnitt vorhanden sind oder der Akku aufgrund eines niedrigen Ladezustands durch den Unterspannungsschutz abgeschaltet wird. Um das Problem zu beheben, sollten die technischen Spezifikationen der Batterie beachtet, alle Klemmen überprüft und festgezogen sowie ausreichend dimensionierte Kabel verwendet werden. Zusätzlich hilft es, den Akku vollständig aufzuladen, um ausreichend Spannungsreserve zur Verfügung zu stellen.

Die Kapazität ist niedriger als erwartet – warum?

Eine verringerte nutzbare Kapazität entsteht häufig durch unvollständige Ladezyklen oder durch den Einfluss niedriger Temperaturen bzw. allgemeiner Zellalterung. Um die tatsächliche Kapazität wieder zu verbessern oder richtig einzuschätzen zu können, empfiehlt sich ein vollständiger Lade- und Entladezyklus. Zudem sollte die Batterie möglichst im empfohlenen Temperaturbereich zwischen 0 °C und 45 °C genutzt oder gelagert werden.

Laden & Entladen

Was ist ein Ladebooster?

Sorgt für korrekte Ladung des Bordakkus über die Lichtmaschine.

Empfohlene Lade-Spezifikationen der FLYBAT LiFePO4 Batterie?

Empfohlener Ladestrom: 0,25 C; Maximaler Ladestrom: 1,0 C; Empfohlene Ladespannung: 14,2–14,6 V; Abschaltung der PCM-Ladespannung: 15,6 V; Spannung wieder einschalten: 15,2 V; Ausgleichsspannung: 14,4 V; Ladecharakteristik: CCCV/IU/IUoU

Was ist die maximale Ladung / Entladung?

Alle Daten bezüglich Ladung, Entladung und zulässigen Strömen finden Sie auf den Datenblättern der FLYBAT LiFePO4 Batterien.

Kann ein vorhandener Ladebooster/Solarladeregler weiter genutzt werden?

Ja, wenn ein Lithium-Ladeprofil unterstützt wird. Wichtig sind passende Spannungen

Kann man LiFePO4 bei Minusgraden laden?

Bei einer Ladung unter 0°C wir bei allen FLYBAT LiFePO4 + Modellen das Heizmodul aktiviert, bis die Zellen die gewünschte Arbeitstemperatur erreichen. Erst dann wird die Ladung der Zellen über das BMS freigegeben.

Was passiert bei Tiefentladung?

Das BMS schaltet ab. Ein Lithium-Ladegerät mit Reaktivierungsmodus ist nötig.

Kann ein LiFePO4 mit AGM/Gel-Ladegeräten geladen werden?

Oft ja, aber nicht optimal. Ein Lithium-Ladegerät ist empfohlen.

Kann das alte Landstrom-Ladegerät weiter genutzt werden?

Optimal nur, wenn Spannung und Ladekennlinie passen; sonst wird ein Austausch empfohlen.

Der Akku nimmt keine Ladung an – warum?

Nimmt eine Batterie keine Ladung an, befindet sie sich häufig in einem Schutzmodus wie Tiefentladung oder Übertemperatur, oder das Ladegerät ist defekt bzw. falsch angeschlossen. In solchen Fällen kann eine Niedrigstromladung helfen, den Akku wieder „aufzuwecken“. Zusätzlich sollten das Ladegerät und alle Kabelverbindungen einschließlich der Polarität überprüft werden. Wird die Batterie bei Temperaturen unter 0 °C geladen, muss sie vor dem Laden vorsichtig erwärmt werden – allerdings ohne externe Heizung.

Akku während der Winterpause nachladen?

LiFePO4-Akkus zeichnen sich durch eine äußerst geringe Selbstentladung aus. Dennoch empfiehlt es sich, den Ladezustand (SOC) etwa alle zwei bis drei Monate zu kontrollieren. Sollte der SOC dabei unter etwa 30 bis 40 % sinken, sollte der Akku kurzzeitig nachgeladen werden. Ein dauerhaftes Erhaltungsladen ist weder notwendig noch ratsam.

Batterieheizung (Plus+)

Was ist die perfekte Arbeitstemperatur?

Die Arbeitstemperatur sollte zwischen -20 °C bis zu +60 °C liegen.

Die Batterieheizung aktiviert sich nicht – ist das ein Fehler?

Nein, wenn die Umgebungstemperatur über 0 °C liegt. Sie heizt nur unter 0 °C während des Ladevorgangs, bis die Batterie 2°C erreicht.

Lagerung bei Modellen mit Heizfunktion (Flybat Plus+)?

Verfügt dein Akku über eine integrierte Heizfunktion, bleibt diese während der Lagerung inaktiv und schaltet sich lediglich beim Ladevorgang bei Temperaturen unter 0 °C ein. Achte deshalb darauf, dass der Akku nicht komplett frostkalt gelagert wird, falls du planst, ihn zwischendurch aufzuladen.

Überwinterung & Wartung

Akkustand vor der Einlagerung (Überwinterung)?

LiFePO4-Batterien sollten weder komplett voll noch komplett leer eingelagert werden. Ein Ladestand zwischen 50 und 70 % SOC (State of Charge) ist ideal. Der Grund dafür ist, dass sich die Batterie bei diesem Ladezustand am langsamsten abnutzt. Zudem bleibt das Batteriemanagementsystem (BMS) ausreichend versorgt, sodass kein ständiges Nachladen erforderlich ist.

Batterie richtig abschalten (Überwinterung)?

Falls deine Flybat-Batterie einen externen Trennschalter oder BMS-Power-Switch hat, schalte sie komplett aus. Falls nicht: Stelle sicher, dass keine Verbraucher angeschlossen bleiben, die schleichend Strom ziehen (Alarmanlagen, Tracker, Radiospeicher, Phantomlasten).

Temperatur während der Lagerung (Überwinterung)?

Für eine möglichst lange Lebensdauer sollte der Akku idealerweise bei Temperaturen zwischen 0 °C und 25 °C gelagert werden. Zwar verkraften LiFePO4-Zellen kurzfristig auch Temperaturen bis zu –20 °C, jedoch sollten sie im tiefen Winter nicht unter Last geladen werden. Wichtig: Bei unbeheizten Garagen kann es sinnvoll sein, den Akku auszubauen und bei Zimmertemperatur einzulagern.

Lagerort (Überwinterung)?

Der optimale Lagerort für deinen LiFePO4-Akku sollte trocken sein, frei von Frost, keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden und möglichst vibrationsfrei sein. Besonders geeignet sind daher Räume wie der Dachboden, Keller oder ein Abstellraum, da sie diese Bedingungen in der Regel erfüllen.

Wiedereinbau im Frühjahr?

Bevor der Akku im Frühjahr wieder eingebaut wird, empfiehlt es sich, ihn zunächst einer Sichtprüfung zu unterziehen, um mögliche Korrosion an den Polen frühzeitig zu erkennen. Anschließend sollte der Ladezustand (SOC) auf 100 % gebracht werden. Nach dem vollständigen Laden ist es ratsam, den Akku etwa 30 bis 60 Minuten ruhen zu lassen, damit sich die Zellen stabilisieren können. Vor dem Einbau müssen außerdem sämtliche Anschlüsse auf einen festen Sitz überprüft werden. Sind diese Schritte abgeschlossen, ist der Akku wieder vollständig einsatzbereit.